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Vier-Zeiten-Uhr der Generationen




Die >Uhr der Lebenszeit< ist als grafischer Wandschmuck gestaltet und kann als >Vier-Zeiten-Uhr< ein anschauliches Medium und praktisches Werkzeug der Zeit-Diagnose sein. Als >Zukunfts:Uhr< ist sie besonders den philosophisch-ethisch und künstlerisch-meditativ interessierten Menschen gewidmet und wird hoffentlich auf anregende Weise den Dialog der Generationen beflügeln und dem Gespräch über drängende Zukunftsprobleme dienen. Die einzelnen Lebensphasen lassen sich als Quartale der Lebenszeit ins Blickfeld rücken: Motive der Kindheit, Chancen und Risiken der Jugendzeit, Aufgaben und Fragestellungen der ausgedehnten Lebensmitte und die unverzichtbare Würdigung eines wertgeschätzten Lebens im Alter; exemplarisch lassen sich natürlich-biologische, psychologisch-personale, sozial-kulturelle und ethisch-lebenspraktische Motive der Lebenszeit entdecken und deuten. Und was für das Ganze der Lebenszeit gilt, lässt sich auch in jedem einzelnen Element wiederfinden: das Große-Ganze im Kleinen wie das Kleine im Großen-Ganzen.

Motive der Kindheit

Kinder lernen in Leib und Leben das Meiste erstmalig neu, um durch Übung und Wiederholung lebenswichtiger Tätigkeiten in der natürlichen Umwelt in Haltung und Bewegung bestehen zu können. Auch alles Handeln, Sprechen, Sich-Beraten, Sich-Vertragen und überhaupt alles Denken und Lenken muss grundlegend erprobt und eingeschätzt werden.

Aktionsfelder der Jugend

Bergsteiger, Olympiasportler und überhaupt die unternehmerisch kreativen Akteure zeigen vorbildlich, zu welch leidenschaftlicher Anstrengung insbesondere Heranwachsende in jugendlicher Körperlichkeit fähig sind. Diese Generation will aber zur stetigen Verfeinerung der ureigenen Talente ermutigt werden. Dabei sollten die Bäume-Ausreißer und Himmelsstürmer durch Horizonterweiterung den Blick über den Tellerrand sowohl auf schwächere Partner der Gemeinschaft wie auch auf Schlauere schärfen.

Das Netz der Lebensmitte

Hier, im Netzwerk aller Beziehungen in Familie, Haushalt, Beruf und Elternzeit beweisen sich sinnvolle Bindungen der einzelnen Lebensalter. Entsteht ein Zusammenhalt? Wie verlässlich ist das Zusammengehörigkeitsgefühl der Generationen? Von einer reifen rationalen Kultur menschlichen Miteinanders hängt die Zukunft des Einzelnen ab wie auch die Zukunft der ganzen Welt-Gesellschaft. Schon in der Lebensmitte kann der erwachsene Mensch lernen, das kommende Alter wertzuschätzen.

Das Alter und sein wesentliches Moment

Alt werden deutet weit über das Reich-werden an Jahren hinaus. Kann der alternde Mensch wirklich so mitwachsen, wie er älter wird? Wo immer dies gelingt, ist große Vernunft und viel Einfühlung gefordert - und Sinn für das Wesentliche: Weisheit. Das Leben vital zu führen, gesund zu bleiben und möglichst lange selbstständig zu wohnen, zielstrebig zu handeln und eigenständig zu entscheiden - das sind Wünsche für die Zukunft der meisten alternden Menschen. - Gut ist eine Gesellschaft dann organisiert und an der Menschenwürde orientiert, wenn sich der alternde Mensch - auch wenn er dement wird - darauf verlassen kann, beim Altwerden soziale Teilhabe zu erfahren und teilzunehmen am vollen Leben.

In der >Vier-Zeiten-Uhr< spiegeln sich immer wieder vier einander ergänzende Motive als unverzichtbare Elemente der Wahrnehmung unseres Lebens; so auch die elementaren Naturkräfte: Feuer, Wasser, Luft und Erde; die Herausforderungen durch Natur, Person, Kultur und Schicksal; die Zeitformen: Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit und Zeitlosigkeit; und natürlich die vier Jahreszeiten; nicht zuletzt dann die alles umfassenden Sinn-Sphären von Körper, Seele, Geist und Vernunft.


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