TAGESWUNSCH
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Ehrliche Anerkennung verdient,
wer sich im Alltag auch dort für die Menschenrechte einsetzt, wo konkrete Borniertheit oder boshafte Aggressionen einzelne Menschen oder ganze Gruppen vom üblichen demokratischen Prozess des Ringens um Würde, Freiheit und Gerechtigkeit für alle ausschließen.
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Alle Menschen haben Anspruch auf
Achtung und Schutz ihrer Würde.


Tetralog zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember
/1 Heute zum 75. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte wird der Kontrast zwischen ethischem Anspruch und Alltags-Wirklichkeit besonders deutlich, zumal heute auch der Friedensnobelpreis verliehen wird an Irina Scherbakowa (Gründungsmitglied der russischen Organisation Memorial, Center for Civil Liberties) und Ales Bialiatski (Belarus).
/2 Was kann ich selbst als einzelner Mensch im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat dazu beitragen, dass sich die allgemeinen Menschenrechte hier und überall auf der Welt durchsetzen lassen? Ich brauche Kraft, Schwung und Mut, um zumindest meine eigene Grundhaltung auch in kritischen Situationen zu verkörpern. Ich kann meine Stimme erheben. Ich kann mich äußern, abstimmen, wählen. Entscheiden.
/3 Zum Glück muss niemand ganz allein für das Wohl aller sorgen. Wir können uns zusammenschließen und uns als kleinere Gruppen größeren Körperschaften anschließen, um mehr gebündelte Power auf die Straßen und in die Herzen der Politiker:innen und Entscheidungsträger:innen zu bringen.
/4 Emotional, intellektuell und ethisch vital gerüstet und gestärkt können wir gemeinsam in dieselbe Richtung und am selben Strang ziehen in der begründeten Hoffnung, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ihr angemessenes Gewicht und ihre ureigene Bedeutung zu verleihen.
10.12.2022 | Tag der Menschenrechte